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Was man im Stau auf der TF-1 lernt

von Bernd Weisser | 20.11.2025

Es ist kurz nach sieben, die Sonne steht schon blendend über dem Meer, und ich bin wieder auf der TF-1 unterwegs. Heute früh warten vier Patienten auf mich – zwei im Süden, einer in Golf del sur, und eine  Dame in San Isidro, die schon am Telefon meinte: „Tranquila, mi niño, ich laufe ja nicht weg.“

Tranquila.
Ein Wort, das man auf dieser Insel ständig hört – und das mir, ehrlich gesagt, manchmal auf die Nerven geht.
Denn ruhig bleiben fällt schwer, wenn man mit Pflegerucksack, Kühlbox und Blutdruckgerät im Auto sitzt – und der Verkehr wieder mal steht.

Die TF-1 ist für mich so etwas wie ein zweites Büro geworden.
Hier telefoniere ich mit Angehörigen, diktiere Notizen in mein Handy oder höre mir Sprachnachrichten an, die zwischen Windrauschen und Ziegenblöken aufgenommen wurden.
Und doch gibt es Momente, da bleibt mir nichts anderes übrig, als einfach – zu war

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