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  • Zukunft auf Teneriffa

Von der Idee zur Umsetzung

Der Chefredakteur von Teneriffa inside Frank Chudoba im Interview
14.03.2012 von Frank Chudoba
copyright Frank Chudoba - Teneriffa inside

Wie ist die Idee dieser Seite entstanden?
"Begonnen hat dieses mit der Faszination, welche die Insel in drei Urlaubsaufenthalten bei mir und meiner Familie ausgelöst hat. Es war nicht nur der Abstand zum stressigen Alltag, sondern auch die Vielfalt der Natur, die zahlreichen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und die hervorragenden klimatischen Bedingungen.
Die technischen Bedingungen für den Betrieb eines digitalen Reiseführers waren durch die Eigenentwicklungen webbasiertes Anwendungen gegeben. Es mussten nur die Inhalte angepasst werden."

Informationen zur Urlaubsinsel Teneriffa gibt es doch zahlreiche. Warum denn auch noch Teneriffa inside?
"Es stimmt. Doch bei der Recherche und Durchforsten der Seiten ist mir aufgefallen, dass es zwar viele Informationen zu Teneriffa gibt, der Zeitaufwand sehr hoch ist, die Informationen zu erhalten, welche mich persönlich interessieren. Auch sind es trotz der vielen Seiten doch immer die selben Sehenswürdigkeiten. Das Besondere, was den Urlaub Individualität verleiht, fehlt. Deshalb setze ich bei der Weiterentwicklung des interaktiven Reiseführers auf Einfachheit, Transparenz und Erfüllung individueller Wünsche. Teneriffa inside soll künftig für das Besondere, für Insider-Tipps stehen aber auch die üblichen Attraktionen abdecken. Viele Beiträge werden derzeit redaktionell geprüft und in den nächsten Wochen freigeschaltet."

Zu Ihren Themenbereichen gehört ja nicht nur der Tourismus und die Reiseziele. Sogar einen Bürgerservice mit den Themen Arbeiten und Wohnen sind zu finden. Welche Zielsetzung verfolgen Sie damit?
"Teneriffa begrüßt jährlich 5 Millionen Urlauber, aber auch 15000 deutschsprachige Residenten. Diesen wollen wir helfen, sich zu vernetzen und ein Informationsportal samt Branchenbuch, Kleinanzeigenmarkt und Community zu bieten. Außerdem sehe ich Teneriffa nicht nur als Urlaubsstandort und Überwinterungsquartier. Teneriffa bietet nicht nur Vielfalt in der Natur, sondern ein hohes Umweltbewusstsein mit daraus resultierenden Innovationen - quasi als Innovationsstandort Teneriffa."

Ist die wirtschaftliche Situation und die hohe Arbeitslosigkeit nicht hinderlich für einen Innovationsstandort Teneriffa?
"Auf- und Abschwung, sowie die Motivation Dinge neu und positiv anzugehen, findet in unseren Köpfen statt. Nehmen wir doch mal die Fußball-Weltmeisterschaft 1954: die Begeisterung über den Titelgewinn hat riesiges Selbstvertrauen bei den Deutschen ausgelöst. Aus einem zertrümmerten Land voller Leute mit Schuldgefühlen für die Schrecken des Krieges wurde eines der erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte der Welt. Jeder hat mit angepackt. Es gab keine Zweifel. Jeder Mensch muss das Gefühl haben, gebraucht zu werden und dass er etwas erreichen kann. Hier sind gesellschaftliches Umdenken, mehr Miteinander und politische Rahmenbedingungen gefragt. Ich bin davon überzeugt, dass die kanarischen Inseln, insbesondere Teneriffa, seine Autonomie bewahren wird und nicht kurzfristige wirtschaftliche Interessen vor denen der Menschen gestellt wird. Dieses zeigt sich in den Widerständen gegen die Raketenbasis auf El Hierro und aktuell gegen die Planungen der Ölbohrinseln."

Sind qualitativ gute Recherchen aus 4000 km Entfernung überhaupt möglich?
"Sicher nur eingeschränkt. Aus diesem Grund sind die Kontakte zu den Tourismusverbänden und ihre Unterstützung sehr wichtig. Hochwertiges Bildmaterial und umfangreiche Informationen erhalte ich schon heute. Als Journalist bilde ich mir lieber selbst ein Urteil und hole mir Erfahrungen und Meinungen aus unterschiedlichsten Quellen ein. Es stehen gerade aus diesem Grund Recherchen in Wort und Bild bevor."

Um sich dann in die Sonne legen zu können?
"Schön wäre es. Doch Teneriffa inside soll eine Orientierungshilfe für den Aufenthalt auf Teneriffa sein. Mir geht es in erster Linie darum, die Attraktionen, Sportmöglichkeiten auf die Eignung bestimmter Zielgruppen zu beurteilen. Hier steht auch ein Strandcheck an. Wie ist der Strand beschaffen, wie ist er ausgestattet, wie zu erreichen, ist er für kleine Kinder geeignet, die Bademöglichkeiten ungefährlich oder ein idealer Treffpunkt für Singles? Hier werden keine Schulnoten vergeben, denn die Anforderungen sind doch sehr individuell. Was der eine toll findet, ist für den anderen vielleicht sogar ein Ausschlusskriterium."

Wie sind Sie zum Journalismus gekommen?
"Fast aus ähnlichen Beweggründen, wie die Erstellung von Teneriffa inside. Innerhalb der Heimtextilbranche wurde zwar viel geschrieben, doch spezielle Informationen fehlten. Innovationen wurden dem Kunden nicht zugänglich gemacht, da sie die Hürde des eher konservativen Einkäufers nicht überwinden konnten. Spezialisiert habe ich mich dann mit den Fachthema Schlafen und Liegen."

Welcher Ressort gefällt Ihnen besser: die Reisen und der Schlaf?
Das Thema Schlafen und Liegen ist äußerst interessant und vielfältig. Unabhängige Verbraucherinformationen sind in dieser recht intransparenten Branche zwingend notwendig. Doch es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Es steht in der Berichterstattung vieler Medien das Produkt und die Vermarktung im Vordergrund, nicht der Mensch.
Der Tourismus tickt anders, dieses merkt man auch auf den Messen wie die ITB (Internationale Reisemesse in Berlin). Hier ist der Mensch Erfolgsfaktor für die schönsten Tage des Jahres. Mit welch einer Begeisterung die Präsidenten hinter Ihrem Land und Ihren Leuten stehen ist schon beeindruckend. Der Tourismus genießt bei den Menschen trotz Wirtschaftskrise höchste Priorität."

Was sind aus Ihrer Sicht die Gründe, dass die Leute eher Geld für Urlaub als für den Sachgüter ausgeben?
"Es sind aus meiner Sicht die Schnelllebigkeit und die zunehmenden Arbeitsbelastungen. Burn out und psychische Erkrankungen kommen nicht von ungefähr. Aber Urlaub ist für Viele mehr als nur Entspannung, Sonne, Strand und Meer. Die Entdeckung fremder Kulturen befriedigt den zunehmenden Wissensdurst. Soziale Netzwerke bringen die Menschen aller Länder enger zusammen. Aber es geht auch darum, sich selbst zu entdecken, sich selbst zu finden. Aus dem Alltagstrott, welcher unsere Handlungen fast schon automatisch bestimmt, zu entfliehen, neue Dinge zu entdecken und Zeit für sich selbst zu haben, ist Vielen sehr wichtig."

Warum sollte man auf Teneriffa Urlaub machen?
"Teneriffa bietet für jeden Urlauber zahlreiche Möglichkeit, sich zu verwirklichen. Es stellt sich nicht die Frage, ob es dieses Jahr ans Meer oder in die Berge gehen soll. Sowohl für den Strandurlauber als auch für den Wanderer ist Teneriffa optimal. Fast jede Sportart kann ausgeübt werden. Das Wetter ist sehr angenehm. Verregnete Ferien wären eher eine Sensation. Das Klima ist recht mild, so dass man sich nicht am Tage verstecken muss. Die touristischen Gebiete sind schön gestaltet. Teneriffa lebt Tradition, besitzt eine faszinierenden Geschichte um Eroberung und dem Trotzen der Naturgewalten. Alle Ziele sind gut - zum großen Teil auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln - erreichbar. Die Natur vielfältig bis bizarr. Die Preise sind adäquat. Den größten Fehler, den man machen kann, ist diese schönen Momente nicht in Bildern festzuhalten. Und um gut vorbereitet in den Urlaub zu gehen: dafür ist Teneriffa inside da."


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