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Das Herz schlägt für Teneriffa

Ein Erfahrungsbericht mit schicksalhaften Begegnungen
copyright Bernd Weisser

Erstmal kurz etwas über uns, ich heisse Bernd, bin 48 Jahre jung und kenne die Insel Teneriffa jetzt schon seit über 20 Jahren. Meine Frau Nicole ist 45 Jahre alt und begleitet mich auf meinen Reisen nach Teneriffa jetzt auch schon seit 10 Jahren. Wir kommen mittlerweile mindestens zwei mal im Jahr hier her. Anfangs noch sehr touristisch unterwegs, also Pauschalreise mit Hotel, hat sich unsere Art des ,,Urlaubs" mit der Zeit sehr verändert.

Durch meine Tante die mittlerweile stolze 88 Jahre alt ist bin ich ürsprünglich auf Teneriffa aufmerksam geworden. Als sie mir die ersten Male ihre Reiseberichte erzählt hat, kamen immer wieder so Aussagen wie: ,,dort ist  die Luft wie Samt und Seide", oder ,,die Canarios sind die liebenswertesten Menschen die ich je kennen gelernt habe". Sie bereist die Insel seit über 40 Jahren und hat im Laufe der vier Jahrzehnte enge Freundschaften dort geschlossen. Durch diese Tatsache und durch Besuche dieser Freunde in Deutschland, haben auch wir schnell Freundschaften zu diesen Menschen entwickelt. Wenn wir nach Teneriffa kommen teffen wir uns und verbringen immer wirklich schöne, interessante und herzliche Stunden mit ihnen.

Mit der Zeit hat sich unsere Erwartung an die Zeit, die wir hier verbringen, sehr verändert. Wir wollten nicht mehr touristisch unterwegs sein und waren eigentlich eher genervt von den ,,typischen Touristen".                                                                                   
Also haben wir zwar ein Hotelzimmer mit Halbpension gebucht, aber waren eigentlich überhaupt nicht mehr im Hotel anzutreffen, außer zum Frühstück und Nachts zum schlafen. Das Abendessen haben wir meistens ausfallen lassen, weil wir es viel angenehmer und interessanter fanden, mit dem Mietwagen unterwegs zu sein und irgenwo in einer kleinen Bodega etwas wirklich schmackhaftes und traditionell spanisches/kanarisches zu Abend zu essen.

Es kam wie es wohl kommen musste (vieleicht sogar Schicksal).

Als wir auf dem Markt in Costa Adeje unterwegs waren, wurden wir auf einen Stand mit handgemachten Holzschildern aufmerksam. Nicole quatschte die Frau hinter dem Stand an und siehe da, sie sprach deutsch und wir unterhielten uns eine ganze Zeit, bestellten ein Schild und sie lieferte es uns ein paar Tage später ins Hotel. Bis hierhin ein normaler Kunde - Verkäufer Kontakt.

Es vergingen, glaub ich, ungefähr 2 Jahre und unsere Kinder sind zu Hause ausgezogen...also brauchten wir ein neues Schild für unsere Haustür. Wir hatten die Visitenkarte aufgehoben und schrieben eine EMail an Susanne Rogatty, ob sie uns ein Schild machen würde, dass wir 4 Wochen später auf Teneriffa abholen würden. Gesagt, getan, hat sie uns ein Schild gemacht und wir verabredeten uns spontan nach unserer Ankunft Abends etwas zusammen zu trinken und das Schild entgegen zu nehmen. Aus dem geplanten ,,kurz etwas zusammen trinken," wurden 5 Stunden quatschen, Lebendsgeschichten erzählen und wirklich viel lachen. Suse (alias Susanne Rogatty) und ihr Lebendsgefährte Risto sind mittlerweile unsere besten Freunde und wir verbringen sehr viel Zeit zusammen wenn wir auf Teneriffa sind, aber wir telefonieren auch regelmäßig wenn wir in Deutschland sind. Falls ihr auch mal ein handgefertigtes, individuelles und langlebiges Geschenk benötigt oder selbst so ein Schild möchtet, dann googelt einfach ,,Susanne Rogatty Teneriffa Holzschilder" da bekommt ihr Kontakt zu ihr.

Kurze Zeit später kam es dann zu einer zweiten schicksalhaften Begegnung.

Weil wir, wenn wir in Deutschland waren immer Sehnsucht oder nennen wir es Heimweh nach "unserer" Insel hatten, haben wir, wenn es etwas mit Teneriffa gab, Goodbye Deutschland angeschaut. Dort wurde eine junge Familie gezeigt, die nach Teneriffa ausgewandert ist. André Sicking, seine Lebendsgefährtin Nina Unrau und die Zwillinge Pepe und Bosse. Wir fanden die vier sehr authentisch und sympatisch und haben beschlossen, den Surfschmuckladen von André im nächsten Urlaub zu besuchen (natürlich auch aus Neugier und weil die ja ,,Promis" sind ;-) Gesagt, getan, fuhren wir bei unserem nächsten Besuch auf der Insel nach El Medano und gingen in den Laden. Nina stand hinter dem Tresen und verkaufte uns einige der handgemachten Schmuckstücke. Später haben wir dann bei Goodbye Deutschland gesehen, dass er den Laden wieder schließen mußte, weil der Umsatz nicht stimmte. Wir wollten allerdings nochmal einige Schmuckstücke kaufen und haben André über seinen Onlineshop angeschrieben. Wir sollten einfach am Laden klopfen und eine gewisse Susanne würde uns die bestellten Sachen rausgeben. Allerdings wußten wir nicht, dass es unsere Suse war, die ab und zu für ihn arbeitet. Das ist auch nicht aufgeklärt worden, weil als wir zum verabredeten Zeitpunkt am Laden geklopft haben, machte keiner auf. Und so zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab.

Tage später, als wir uns mit Suse trafen, haben wir die Story erzählt und sie brach in lautem Gelächter aus. Weil sie ja die besagte Susanne war und es nicht pünktlich geschafft hat, im Laden zu sein. In der Unterhaltung mit Suse sagte sie dann, dass wir ja keine Lust mehr haben auf Hotel und das Andre ja eine Ferienwohnung im Untergeschoss seines Hauses hat. Die könnten wir uns doch mal anschauen. Kurzerhand rief sie ihn an und wir verabredeten uns für den nächsten Tag bei ihm zu Hause. Wir trafen uns mit ihm und wir waren begeistert von der Wohnung. 2 Schlafzimmer, Badezimmer, offene Küche mit Esszimmer, große Terasse mit Blick auf das Meer und Wlan - alles in allem eine schöne Wohnung. André sagte, dass wir zu seiner Freundin Nina in den Laden fahren sollten um mit ihr die Buchung abzumachen. Gesagt, getan, fuhren wir in den Laden, wo Nina zu diesem Zeitpunkt als Angestellte arbeitete. Wir klärten mit ihr alles und als wir Abends wieder in unserem Hotel ankamen, haben wir die Buchung für Oktober in dem Jahr storniert. Seit diesem Tag haben wir unsere Zeit auf Teneriffa immer bei André und Nina in der Ferienwohnung verbracht. Für uns ist es jedesmal wie nach Hause kommen, denn es hat sich zwischen uns auch eine echte Freundschaft entwickelt. Wir sind total herzlich aufgenommen worden und haben wertvolle Tips von den beiden bekommen, wo man unbedingt hin muss oder wie was am besten geht. Nicht zu vergessen sind dabei aber auch Pepe und Bosse, denn diese beiden Jungs sind zwei wundervolle, aufgeweckte und herzliche Kinder mit denen wir gern spielen, reden und Zeit verbringen. Alles in allem hat man dort eine Ferienwohnung mit Familienanschluss, wenn man es möchte - wenn man das nicht mag, ist es auch gut. Es ist ein kann, aber kein muss. Auf jeden Fall stehen Andre und Nina einem immer mit Rat und Tat zur Seite, wenn man bei ihnen die Wohnung mietet. Falls ihr Interesse habt die Wohnung zu mieten dann einfach www.luna-verde.com. oder direkte Anfrage über Nunrau@gmx.de  Inzwischen ist Nina auch stolze Mitbesitzerin eines coolen Klamottenladens in El Medano, direkt am Surferstrand "canarian surf fruit". Unbedingt mal vorbei schauen, lohnt sich, tolle Klamotten, gute Beratung, gute Preise!!!

André hat gerade mit seinem neuen Permakultur Projekt angefangen - Soul Food Permaculture.

Er kann euch viel darüber erzählen und macht auch schon kleine Führungen.

Teneriffa mit ihren schönen Ecken und tollen Menschen hat uns so in den Bann gezogen, dass wir 2021 hierher auswandern wollen. Hier in Deutschland arbeiten wir zur Zeit im Krankenhaus in einer Helios Klinik. Da unser Arbeitergeber vor einiger Zeit einen spanischen Krankenhauskonzern gekauft hat (Quironsalud) haben wir uns kurzerhand dort beworben. Nach mehreren Gesprächen vor Ort und einigen Telefonaten haben wir die Zusage, dass wir dort arbeiten können. Lediglich auf die notwendigen Papiere aus Madrid warten wir noch...dann kann es losgehen mit dem Projekt Auswanderung.

Übrigens, solltet ihr mal eine Behandlung im Krankenhaus benötigen auf Teneriffa, dann seid ihr dort als Touristen sehr gut aufgehoben.

Wenn es konkret losgeht mit unserer Auswanderung, werden wir unsere Erfahrungen, Nöte und hoffentlich wieder schicksalhafte Geschichten berichten.


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