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Die besten Radiosender Teneriffas

01.05.2017 von Frank Chudoba
copyright Oleksiy Mark - fotolia.com

Musik und Medien sind ein Teil der Kultur. Die Radiostationen auf der Insel Teneriffa bieten Unterhaltung und Informationen. Unterschiedlichste Stilrichtungen sorgen für Vielfalt. Wir zeigen Ihnen die besten Sender und welche Informationen oder Musik sie zu bieten haben. Probieren Sie selber einfach mal alle Sender aus und fügen Sie diese ihren Favoriten zu. Die beliebtesten Sender stehen an oberster Stelle. 


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Temazcal Tenerife „Xochicalli Ichazagua“

18.04.2017 von Uwe Jürgens
copyright Uwe Jürgens

Ganzheitliche Heilkunde ist keine Alternative Medizin oder eine moderne Erscheinung der Esoterik, sondern begeistert die Menschheit seit Ur-Zeiten und führt sie zurück in Ihr Gleichgewicht. Im Prozess des Wandels, Veränderung der Gesellschaft der menschlichen Kultur, geraten einige Praktiken in den Schatten der Nacht während Andere sich als ultimative Lösungen der Genesung im Lichte baden.

Diesbezüglich möchte ich von einem Bad sprechen, das nicht nur in der Dunkelheit abgetaucht ist, sondern auch in Ihr angewendet wird. Das Temazcal, eine prähispanische Sauna oder SPA, ähnlicher einer Schwitzhütte. Sie wurde von den Ahnen der Mexikaner zelebriert. Seine Vielfalt in Art und Anwendung ist so reich wie die verschiedenen Sprachen die in Mexiko, außer dem vor 500 Jahren verordneten Spanisch, gesprochen werden. Die Sitzungen werden heutzutage meist in Gruppendynamik aber auch noch als Einzelbehandlung angeboten. Sie variieren von rein hygienischem und sozialem Zusammentreffen, Ritualen mit zeremoniellem Fokus, Heilarbeiten oder aber auch in Verbindung der verschiedenen Aspekte. Für einen Europäer pragmatische erklärt ist es Kirche und Krankenhaus in einer Sauna, in touristischen Gegenden oder Hotels als schamanische Zeremonie vermarktet. Wissenschaftler würden diese Arbeit sicherlich als Feldstudie im Rahmen der Quantentechnologie bereichern, wäre da nicht der unerklärbare mystische Anteil, der rationalen Untersuchungen und empirischen experimentellen Belegen trotzt. Genauso wenig wie sich die Liebe messen lässt, sind Heilerfolge im Temazcal berechenbar.   

Das Temazcal ist in der Regel eine feste Konstruktion aus Adobe oder Stein. Es wird aber auch die aus Nordamerika stammende Version des Inipee (Schwitzhütte) genutzt, die eine aus Ruten und Decken bestehendes temporales Zelt bilden. Hier vermengt sich heutzutage das verbliebene Wissen der Nomadenvölker des Nordens, mit dem der Hochkulturen der Maya und Tolteken. Aktuell besteht also die Möglichkeit auf verschiedene Vorgehensweisen im Verfahren vom Erhitzen der Steine bis zum Ablauf in seinem Ritual zu treffen.  

Die feste Konstruktion ermöglicht das erhitzen der Steine im Inneren oder durch einen angebauten Ofen, dessen Scheidewand den Therapieraum erwärmt. Hierbei ist die Lüftung wichtig damit keine Verbrennungsgase verbleiben. Das Temazcal wirkt durch Wärmestrahlung, also Thermotherapie, so wie Hydrotherapie. Aufgüsse mit Heilkräutern, somit auch Fitotherapie und letztendlich auch Psychotherapie kommt zum Einsatz. Letzteres ist bitte nicht mit der modernen Version eines Psychologiestudiums zu verstehen, sondern wird ähnlich wie beim Familienstellen in die spirituelle Zeremonie und den Ritualen eingebettet. Dieses kann, muss aber nicht, im gesamten Ablauf emotionale Blockaden bei dem einzelnen Teilnehmer lösen. 

Durch den Prozess begleitet eine eingeweihte Person, der oder die Heilerin (Curander@). Die in Mexiko als Temazcalero bezeichnete Person ist Heiler, Weiser und Priester zu gleich, zu diensten der Beteiligten, da sie entstehende und subtile Energie zu kanalisieren weiß. Diese kann man mit dem Reiki vergleichen, auch wenn es in diesem Fall auf die ganze Gruppe angewendet und von den Teilnehmern selbst unbewusst generiert wird. Wir haben es hier mit einer energetischen Arbeit zu tun, die durch die angeleitete, kanalisierte Dynamik so wie den Input der Teilnehmer entsteht.

Die Anwendung findet wie bereits erwähnt in einem dunklen warmen Raum statt, der nicht nur symbolisch den Mutterleib und Bauch der Mutter Erde darstellt, sondern in dem auch diese regenerierende Kraft zu tragen kommen. Die Wärme, also hier nicht von der Hitze einer Sauna sprechend sondern von Wärme, ermöglicht auf physischer Ebene, Zellregeneration, Regulierung von Haut und Haar. Reinigung der Atemwege, Entgiftung, Stärkung des Immunsystems, Erleichterung bei Muskelbeschwerden, Rheuma, Arthritis, Gicht und zieht bis ins Knochenmark. Durch den entstehenden erhöhten Blutfluss auch eine Waschung der inneren Organe, der Venen und Arterien ohne Thrombosegefahr. Die Wärmebehandlung ist besonders für Frauen zu Empfehlen, die an Unterleibs- oder Menstruationsbeschwerden leiden. Es besteht ein regulierender Effekt auf den Blutdruck. Bei Personen mit extremen Abweichungen, Diabetikern, Kleinkindern und Babys ist nach Rücksprache mit dem Temazcaler@ die Zeit der Anwendungen zu reduzieren. Für Personen mit Herzschrittmachern leider ungeeignet.

In dem Ablauf können Gesänge, Gespräche, Musik, Mantras, Meditationen, Visualisationen, Massage, Quiropraxis, Farbtherapie, Magnettherapie und vieles mehr zum Einsatz kommen. Die Bandbreite ist unerschöpflich und das Repertoire ist an die Führung des Temazcalero gebunden. Dieser setzt die jeweiligen Elemente zum richtigen Zeitpunkt ein, um die Teilnehmer der Gruppe in dem Prozess der Transformation zu unterstützen. Das hat zur Folge, dass keine Sitzung wie die Andere ist. Sicherlich ist es auch eine Reflexion und dank der Intuition der kanalisierenden Person und ihrer Formierung. So wie jeder Busfahrer oder Arzt, der einen anderen Fahr- oder Behandlungsstiel hat, um uns zum Ziel zu bringen. Darum bitte kein Temazcal werten, seine Wirkung positiv annehmen und der Erfahrung dankbar sein. 

Die Dunkelheit im Temazcal bietet eine Reise an und die Kraft, jeden der dazu bereit ist, in seine eigne Mitte zu führt. Oft versuchen die Gedanken widerstrebend uns in unserem persönlichen Theater zu bannen. Das Ego möchte die alten wohlbekannten ausgetretenen Pfade nicht verlassen. Doch im Temazcal beginnen Moleküle unter der Wärme anders zu schwingen, die Arbeit liegt darin die Vibration und Frequenz zu erhöhen. Es ist wie in einem Reagenzglas über dem Bunsenbrenner des Chemielabors. Verkrustete Partikel lösen sich auf, schmelzen und verändern sich, ein Schritt aus dem kollektiven Feld in eine Introspektion (Selbstbeobachtung). Eine Orientation in der wir unsere Position ausmachen, wer bin ich, wo komme ich her und wo will ich hin. 

Neugierig, bereit für Veränderungen und neue Pfade? Ob wir uns nun in einem Temazcal treffen oder Du andere Wege beschreitest, Gute Reise und Gutes Ankommen bei Dir.

 

In Tonahl In Tonatiuh (auf das Dein Licht strahlend leuchte) Uwe Jürgens.   


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Zentrum Hacienda Cristoforo
Calle El Horno 10
38678 Adeje - Teneriffa-Spanien
Internet: www.haciendacristoforo.com
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Teneriffa und La Palma greifen nach den Sternen

09.11.2016
copyright privateHoliday

Die kanarischen Inseln Teneriffa und La Palma lassen jedes Astronomenherz höherschlagen. Doch nicht nur für Fachleute bieten die Observatorien viele Möglichkeiten – auch für einen einmaligen Ausflug in die Weiten des Universums lohnt sich ein Besuch des Izaña Observatoriums auf Teneriffa oder des Roque de los Muchachos Observatoriums auf La Palma.

Teneriffa: Observatorium mit Weltbekanntheit

Um das Izaña Observatorium zu erreichen, muss man zunächst einmal hoch hinaus. Auf etwa 2400 Meter findet man die Sternwarte auf dem höchsten Berg Spaniens – dem Teide. Fährt man die Serpentinenstraße zum Vulkanberg hinauf kann aus einigen Blickwinkeln ein Blick auf mehrere einzeln stehende weiße Gebäude erhascht werden. Was aus der Ferne noch recht unscheinbar erscheint, gehört zu den wichtigsten Sternwarten der Welt. Aufgrund der hohen Lage und den optimalen Bedingungen kann man an 80 Prozent der Tage im Jahr in den Kosmos blicken. Die Kombination aus der sauberen Luft, dem beständigen Klima und der Höhe schafft Voraussetzungen, die sonst nur noch auf Hawaii und in Chile gegeben sind. International hat das Izaña Observatorium daher auch einen besonders wichtigen Stellenwert. Aus aller Welt tauschen Astronomen Daten mit dem kanarischen Standort aus. Zu den 400 Mitarbeitern des astrophysikalischen Zentrums auf Teneriffa kommen noch etliche Besucher, sowie Forschungsteams aus aller Welt, die die Sternwarte in regem Betrieb halten.

Mit dem ersten spanischen Teleskop lassen sich hier wichtige Messungen bewerkstelligen. Hier konnten die ersten Daten über schwarze Löcher im All und der Zusammenstoß des Kometen P/Shoemaker-Levy beobachtet werden. Auch Rückschlüsse auf die Bewegung und Beschaffenheit der Sonne werden durch die Messungen gewonnen.

Auch deutsche Einflüsse sind im Observatorium zu finden. Das Teleskop „Stella“, das 2006 auf dem Teide installiert wurde, um neue Planeten im Sonnensystem zu entdecken, liefert seine Daten robotergesteuert direkt in das Astroinstitut Potsdam in Deutschland. Außer einer regelmäßigen Wartung vor Ort durch deutsche Ingenieure, arbeitet Stella komplett autonom.

Durch eine französisch-italienische Kooperation besitzt Izaña darüber hinaus das Instrument „THEMIS“, welches durch eine spezielle Technik den Sonnenstand zu jeder Zeit verfolgt. Durch THEMIS wissen wir heutzutage, dass schwarze Flecken auf der Sonne keinerlei Auswirkungen auf unsere Erde haben.

La Palma: Teleskop mit Rekordgröße

Nur einen Katzensprung entfernt steht auf der benachbarten kanarischen Insel La Palma das Observatorium Roque de los Muchachos. Es besitzt im Gegensatz zu Teneriffa einen riesigen Teleskopspiegel. Mit dem deutlich kleineren Teleskop der Izaña Sternwarte lassen sich sehr spezifische Untersuchungen anstellen. Das weltgrößte Spiegelteleskop „Gran Telescopio de Canarias“ steht jedoch auf La Palma. Es wurde vom spanischen Kronprinzen Felipe höchstpersönlich eingeweiht. Der Durchmesser des Hauptspiegels beträgt ganze 11 Meter, der Durchmesser der Kuppel 33 Meter. Das Teleskop selber bringt es auf eine stattliche Höhe von 27 Metern. 

Zusätzlich zu den gleichen optimalen Bedingungen, die auch auf Teneriffa herrschen, gibt es auf der Insel ein Gesetz, das die Luftverschmutzung reguliert, um die klare Sicht vom Observatorium aus zu wahren.

Auf einer Höhe von 2420 Metern liegt die Sternwarte sogar etwas höher als das Izaña Observatorium, befindet sich also ebenfalls über der Wolkendecke und garantiert so fast immer für eine klare Sicht in die Weiten des Kosmos.

Wie auf dem Teide liegen auch die einzelnen Sternwarten des Observatoriums von La Palma auf einem bekannten Berg – dem Roque de los Muchachos. Zusammen bilden die beiden Observatorien das European Northern Observatory. Auch viele weitere Lände, wie Deutschland und England sind an diesem astronomischen Verbund beteiligt.

Ein Besuch der Sternwarten

Ein Besuch des Observatoriums ist nur an sehr wenigen Terminen im Jahr möglich. Wissenschaftler veranstalten dann Führungen durch die Sternwarte und berichten von aktuellen Forschungsprojekten. In den Sommermonaten Juli und August gibt es an 3 bis 4 Tagen die Möglichkeit gegen eine Anmeldung einen Einblick in diese Arbeit zu erlangen. Der Besuch ist allerdings nur Gruppen, wie Schulklassen oder ähnlichen möglich. Wer sich das Teleskop nur von außen ansehen möchte, kann dies das ganze Jahr über tun. Für das optimale Erlebnis, kann der Weg zum Observatorium statt mit dem Auto auch zu Fuß zurückgelegt werden.

Auf dem Teide hat der Besucher die Möglichkeit, von einer Straße neben der Seilbahnstation (Teleférico del Teide) mit professionellen Geräten wie Teleskopen, im sternenklaren Himmel Formationen und Ansammlungen von Sternen zu beobachten. Die Experten erklären währenddessen, was zu sehen ist.

Im Gegensatz zur Sternwarte von La Palma ist auf Teneriffa auch ein Besuch auf eigene Faust möglich. Für kleines Geld werden an bestimmten Tagen in der Woche sogar Führungen auf Spanisch, Englisch und Deutsch angeboten, bei denen man mehr über die Sternwarte und die Forschung erfahren kann.

Sowohl auf dem Teide, als auch auf dem Roque de los Muchachos lassen sich neben den Observatorien noch viele weitere Dinge entdecken. Die verschiedenen Wanderungen auf den jeweils höchsten Orten der Inseln – dem Pico del Teide und dem Roque de los Muchachos - bieten spektakuläre Ausblicke und Natur pur. Die gigantischen Kulissen der Berge garantieren außerdem tolle Fotos und Urlaubserinnerungen.

 


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